Portrait

Mein Weg zum Ultracycling

Schon als kleiner Junge habe ich immer Sport betrieben. Dank meinem Ehrgeiz war ich immer auf gute Klassierungen fokussiert, sei dies an Skirennen, Laufverantsaltungen oder im Badminton Nationalkader gewesen. So stand ich bereits anfangs der Mittelschule vor dem Entscheid, entweder voll auf den Sport Badminton zu setzen oder eine klassische Ausbildung zu absolvieren. Um eine Erwerbsbasis zu schaffen empfahlen mir meine Eltern auf die ‚normale‘ Ausbildung zu setzen.

Nebenbei nahm ich an Mountainbike-Langstreckenrennen teil, wo ich innert Kürze an die Spitze fuhr. Mit der Matura in der Tasche stand ich dann einmal mehr vor derselben Fragestellung: Sport oder Ausbildung – und entschied mich für das Studium zum Maschinenbauingenieur an der ETH. Dies mit der Absicht, später einmal meine Bikes selbst zu konstruieren. Es kam aber anders, denn mich lockte die Medizinaltechnik. Ich erarbeitete nach der ETH zusätzlich das Doktorat an der EPFL im Bereich der Mikrosysteme und Mikroelektronik. Noch bevor ich das Doktorat erworben hatte, wurde ich ans MIT (Massachusetts Institute of Technology) berufen und anschliessend an die Stanford University in Kalifornien. Natürlich war mein Mountainbike auch in den USA mein fester Begleiter. Nach drei Jahren in der Fremde trat ich die Rückreise in die Schweiz von der West- bis zur Ostküste mit dem Bike an. In 24 Tagen absolvierte ich 5‘700 km und über 44‘000 Höhenmeter, mit Gepäck. Damit kam die grosse Faszination für Ultracycling auf.

Im Jahr 2010 investierte ich vermehrt in meinen Startup. Bald habe ich festgestellt, dass meine Forschungs- und Entwicklungsarbeiten für Schweizer Firmen noch zu futuristisch sind. Ich begann vermehrt auf mein zweites Standbein Sport zu setzen, und habe mit dem Ultracycling meine Parade-Disziplin gefunden wie die Erfolge bestätigen. Mein schönster Sieg war derjenige am Race Across America (RAAM) 2012, welches Rennen ich in neuer Rekordzeit gewann. Am RAAM 2012 habe ich folgende Rekorde erzielt: Strecke, Rookie-Time, Rookie-Speed; sowie folgende Awards gewonnen: Male Rookie of the Year, Jure Robi, Pete Penseyres, King of the Prairies.

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